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Ausstellungseröffnung: „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“

14.11.2017 bis 31.01.2018

18:00 Uhr

Ort: Museum

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass beschreibt die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen. Diese waren im 20. Jahrhundert dazu angetreten, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Ihr totalitärerAnspruch mobilisierte rund um den Globus Millionen und entwickelte sich zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden.

Die Ausstellung wird gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen präsentiert. Im Rahmenprogramm zur Ausstellungspräsentation findet am 18.01.2018 ein Fachvortrag statt, der sich mit dem Mythos einer Alternative zum Kapitalismus auseinandersetzt.

Der 9. November im Grenzlandmuseum Eichsfeld

09.11.2017

17:00 Uhr

Ort: Grenzlandweg

Mit einer beleuchteten Wanderung auf dem ehemaligen Todesstreifen und heutigem Grenzlandweg erinnert das Grenzlandmuseum an die Grenzöffnung und den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 sowie an die Überwindung der europäischen Teilung. Über 40 Jahren waren Deutschland und Europa durch den Eisernen Vorhang geteilt. Die Menschen im Eichsfeld traf die brutale Grenze mit den menschenverachtenden Grenzanlagen und dem Grenzregime der DDR besonders stark.

Interessierte sind eingeladen, bei der Wanderung über „ihren 9. November“ zu berichten. Dabei wird auch der besonderen Bedeutung des 9. Novembers in der deutschen Geschichteund der Opfer der Novemberpogrome von 1938 gedacht.

P. Schneegans und H. Dornieden erhalten Bundesverdienstkreuz

07.12.2015

Das Grenzlandmuseum freut sich außerordentlich, dass der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Horst Dornieden, und der scheidende Geschäftsführer, Paul Schneegans, von Bundespräsident Joachim Gauck aus Anlass des Tages des Ehrenamtes in Schloss Bellevue das Bundesverdienstkreuz erhalten. Das Team des Grenzlandmuseums Eichsfeld und der Bildungsstätte am Grenzlandmuseum gratuliert sehr herzlich zu dieser hohen Auszeichnung.

In der Laudatio heißt es: „Das Erinnern an die deutsche Geschichte im ehemaligen Grenzgebiet Eichsfeld ist das gemeinsame Anliegen von Horst Dornieden und Paul Schneegans. Nach fünf Jahren intensiven Einsatzes konnte 1995 im ehemaligen Zollgebäude der Grenzübergangsstelle Worbis/Duderstadt das Grenzlandmuseum Eichsfeld e.V. eröffnet werden, dessen Vereinsvorsitzender Horst Dornieden und dessen Geschäftsführer Paul Schneegans ist. Dem ehrenamtlichen Engagement beider ist zu verdanken, dass sich das Grenzlandmuseum zu einer der bedeutendsten nationalen Mahn- und Erinnerungsstätten an die innerdeutsche Teilung entwickelt hat. Mit Projekten wie der Einrichtung eines "Grenzlandweges" zu den damaligen Grenzsperranlagen und mit der Eröffnung einer Bildungsstätte zur Vertiefung der Museumsinhalte setzten sie sich gegen das Vergessen ein. Darüber hinaus haben sich beide auch in weiteren Ehrenämtern Verdienste um das Gemeinwohl erworben.“